Komplikationen bei der zahnärztlichen Lokalanästhesie

Im Allgemeinen wird die Lokalanästhesie sehr gut vertragen. Komplikationen kommen insgesamt selten vor, insbesondere werden schwerwiegende kaum noch beobachtet.
Auch wenn die von uns verwendeten Anästhetika sehr geringe Nebenwirkungen haben, treten leider gelegentlich noch unerwünschte Reaktionen auf das verabreichte Mittel auf. Diese Reaktionen sind meistens auf den Zusatz Adrenalin zurückzuführen, oder auf  Verletzungen des Gewebes durch den Einstich.
Die Häufigkeit schwerwiegender Komplikationen nach einer zahnärztlichen Betäubung liegt bei unter eins bei einer Million Spritzen. Bei Paracetamol treten schwerwiegende Komplikationen zweimal häufiger und bei ASS(Acetylsalicilsäure) sogar sechzehnmal.
Wie wahrscheinlich das Auftreten von  Komplikationen nach einer Betäubungsspritze bei Ihnen ist, hängt von mehreren Faktoren ab, wie z.B. Alter, Gesundheitszustand,  Lebensweise.
Unerwünschte Nebenwirkungen lassen sich leider nicht immer vermeiden, aber durch eine ordnungsgemäße Anwendung reduzieren.

Lokale Komplikationen

Generelle Komplikationen

LA-Lösungen erhalten neben dem Lokalanästhetikum (z.B. Articain, Lidocain) auch andere Komponenten, die unerwünschte Nebenwirkungen auslösen können.

Diese Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dient nicht der Selbstdiagnose durch den Patienten. Wenn Sie Beschwerden haben und vermuten eine Komplikation nach einer Betäubung, setzen Sie sich sofort mit uns oder mit der zahnärztlichen Notrufznetrale in Verbindung.
Diese Liste ersetzt nicht die mündliche Aufklärung durch den Zahnarzt.


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letzte Änderung: 20.05.2012