Die Modelgussprothese

 

ModellgussprotheseZiel der Modellgussprothesen ist es, wenn der Abstand zwischen den Oberkiefer- und Unterkieferzähnen es zulässt, ohne  Beschleifen  fehlende Zähne durch eine Prothese zu ersetzen. 
Die fehlenden Zähne werden durch solche aus Kunststoff oder Keramik ersetzt. 
Die Basis der Prothese wird mit zahnfleischfarbenem Kunststoff hergestellt.



Fixierung der Modelgussprothese 

Die Modellgussprothese wird durch verschiedene, aus Stahl (meist eine Chrom-Kobalt-Molybdän-Legierung) gegossenen und individuell an die Pfeilerzähne angepassten Klammern an den restlichen Zähnen befestigt. Liegt nur eine unterbrochene Zahnreihe (jeweils die letzten Zähne sind vorhanden) vor und fehlen nur 1-5 Zähne können diese Prothesen lange funktionieren. 

Fehlt der Platz zwischen den beiden Kiefern, muss für die Klammerauflagen an den Klammerzähnen Zahnsubstanz abgetragen werden. 

Oftmals muss die Modellgussprothese mit Klammern im sichtbaren Bereich fixiert werden, was zu deutlichen ästhetischen Einschränkungen führt. 

Fehlen einseitig oder beidseitig die endständigen Zähne, sollte diese Versorgungsart nur in Ausnahmefällen angewendet werden. Der Grund liegt in der Resilienz (Nachgiebigkeit) der als Auflage dienenden Schleimhaut. Durch Druck, z. B. durch Speisen, auf die hinteren Prothesenzähne sinkt die Prothese ein und es kommt zu einer Belastung der Klammerzähne auf Zug. Immer wiederkehrende Zugbelastung führt bei den Zähnen mit den Haltelementen (Klammern) zu Lockerung und Beschädigung bis hin zum Zahnverlust.

Vorteile der Klammerprothese

Nachteile der Klammerprothese


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Bild:©Matthew Bowden/Fotolia.de

letzte Änderung: 20.05.2012