Dämmerschlaf, Sedierung oder Analgosedierung

WAS IST DIE SEDIERUNG ?

Sedierung beim ZahnarztBei einer Analgosedierung werden Ihnen von der Narkoseärztin (Anästhesistin) unter Überwachung der Herz- und Kreislauffunktionen Schmerzmittel (Analgetika) und Beruhigungs- oder Schlafmittel (Sedativa) über einen Venenzugang verabreicht. Sie sind dann während der Zahnbehandlung zwar ansprechbar und atmen selber, befinden sich aber in einem Dämmerschlaf.

Die gelöste und schläfrige Situation verhindert oder vermindert unerwünschte Angstreaktionen und belastet das Herz-Kreislaufsystem nur gering.
Zur sicheren Schmerzausschaltung ist zusätzlich noch eine örtliche Betäubung erforderlich.

Wann ist eine Sedierung zu empfehlen?

Wir empfehlen einen Dämmerschlaf bei:

Vorbereitung einer Analgosedierung 

Vor der Festlegung eines Behandlungstermins findet eine ärztliche Abklärung bestehender Erkrankungen und Risiken durch die Narkoseärztin statt. Dafür ist es notwendig, den Ihnen vom Zahnarzt ausgehändigten Fragebogen (Anamnesebogen) zu dem Beratungsgespräch mitzubringen.
Die Narkoseärztin bespricht mit Ihnen die für sie geeignete Methode zur Schmerzausschaltung und klärt sie über mögliche Komplikationen auf. Anschließend wird ein schriftliches Einverständnis von Ihnen benötigt.
6 Stunden vor Beginn der Analgosedierung dürfen Sie keine Nahrungsmittel zu sich nehmen und nicht rauchen. Bis zu 4 Stunden vorher ist das Trinken klarer Flüssigkeit erlaubt.
Ziehen Sie bitte bequeme Kleidung an und lassen Sie Schmuck- und Wertgegenstände zu Hause.
Nach der Behandlung werden Sie entlassen, wenn Sie wach und gehfähig sind und sich wohl fühlen. Eine Sie betreuende Person sollte Sie nach Hause begleiten und eine Betreuung im häuslichen Bereich gewährleisten.
Nach der Behandlung dürfen Sie nicht aktiv am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen (z.B. Auto- oder Fahrradfahren), komplizierte Maschinen bedienen, Verträge abschließen oder Alkohol zu sich nehmen.  

Komplikationen

Während einer Analgosedierung können allgemeine Komplikationen auftreten (wie auch im Aufklärungsbogen beschrieben), die durch eine sorgfältige Vorbereitung und Durchführung des Verfahrens vermieden werden können.

 


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letzte Änderung: 04.07.2012