Tipps gegen die Angst

Wenn Sie bereits unter einer Phobie oder Zahnbehandlungsangst leiden, dann werden Sie bestimmt nicht wissen, an welcher Stelle Sie mit der Problembewältigung beginnen sollen. Eine gute Nachricht ist allerdings: Mit der Informationsrecherche über Ihre Angst haben Sie schon den ersten Schritt gemacht.


Versuchen Sie, Ihre Angst realistisch einzuschätzen.

Der einfache Gedanke an den Zahnarzt kann bei Ihnen schon eine extreme Furcht auslösen. Dies könnte es für Sie schwierig machen, Ihre Situation objektiv einzuschätzen.

Akzeptieren Sie die Angst.

Warten Sie ab und geben Sie der Angst Zeit, laufen Sie vor ihr nicht davon, sondern sprechen Sie offen mit uns darüber.

Informieren Sie sich über Ihre Angst.

Wenn Sie jahrelang gewartet haben, machen jetzt ein paar weitere Wochen nicht mehr viel aus. Sprechen Sie mit Betroffenen – es gibt Selbsthilfevereine und Foren, in denen hilfsbereite Personen Sie bei der Angstbewältigung unterstützen können. Betroffene, die schon in Ihrer Lage waren oder immer noch sind, werden Ihnen besser helfen können als diejenigen, die diese Angst nur vom Hörensagen kennen.

Nehmen Sie sich Zeit, um sich zu informieren

Wenn Sie jahrelang gewartet haben, machen jetzt ein paar weitere Wochen nicht mehr viel aus. Für Sie ist im Moment nicht die Reparatur der Zähne am wichtigsten, sondern die psychologische Heilung. Anders sieht es allerdings aus, wenn Sie akute Schmerzen oder eine Entzündung haben. In diesen Fällen müssen Sie Ihrer Gesundheit zuliebe sofort zum Zahnarzt oder Notdienst gehen.

Bereiten Sie sich vor

Gewöhnen Sie sich an die Situation. Bitten Sie erst um einen Kennenlerntermin. Hier muss keine Behandlung stattfinden.

Lenken Sie sich ab

Versuchen Sie, nicht nur das Negative zu sehen und sich nicht durch Spekulationen in Ihrer Angst zu verlieren, sondern konzentrieren Sie sich auf die reale Umgebung. Sie können sich durch Musik oder Lesen ablenken.

Einen Psychologen konsultieren

Wenn Sie sich doch nicht zum Zahnarzt trauen, können Sie erwägen, einen Psychologen oder Psychotherapeuten zu kontaktieren. Diese können den Weg für eine zahnärztliche Behandlung ebnen und eventuell begleiten.

 


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letzte Änderung: 20.05.2012