Wie funktioniert das Einsetzen der Implantate?

Vorgehensweise

Eine zahnärztliche Implantation wird ambulant in Lokalanästhesie oder in Vollnarkose durchgeführt und verläuft i.d.R. schmerzfrei. 

Vorgehensweise der Implantation

Zuerst wird an der geplanten Stelle die Schleimhaut zur Seite gelegt und das Implantatbett stufenweise nach individuell festgelegter Länge und Durchmesser aufbereitet. 
Nach dem Einbringen des Implantats wird das Zahnfleisch wieder vernäht. Bei guter Nachsorge (kühle Umschläge, Medikamente) lassen sich Komplikationen (Schwellungen usw.) weitgehend verhindern. 
Nach zehn Tagen ist die Wundheilung meist abgeschlossen und die Fäden können entfernt werden. Danach folgt eine Einheilphase. 

Die provisorische Versorgung

Die Einheilphase beträgt durchschnittlich 2-3 Monate im Unterkiefer und 5-6 Monate im Oberkiefer, da die Knochendichte von Unter- und Oberkiefer unterschiedlich ist.
Für diese Übergangszeit wird bei Bedarf ein provisorischer Zahnersatz eingesetzt wie zum Beispiel:
• eine heruasnehmbare Kunststoff-Prothese oder
• eine provisorische Adhäsivbrücke.
In Ausnahmefällen kann das Implantat auch schon früher belastet werden. Dies ist jedoch abhängig von der Knochenqualität und dem geplanten Zahnersatz.

Derzeit streiten sich Implantologen, ob eine Einheilphase unbedingt notwendig ist. Moderne Systeme ermöglichen eine sofortige Belastung. Dabei muss eine ausreichende Knochendichte und Primärstabilität vorhanden sein.


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