Ab wann soll Kariesschutz betrieben werden?

Wie Säuglingsmütter ihren Kindern Kariesschutz bieten können

Sind Sie gerade eine glückliche Mutter geworden, dann gratulieren wir Ihnen recht herzlich. Sicherlich haben Sie bei den ersten Untersuchungen Ihres ersten Kindes vom Arzt entsprechende Zahntabletten bekommen, um ihrem Kind von Anfang an einen besten Schutz für die Zähne bieten zu können. Doch was hier nur wenige wissen: Kariesschutz fängt schon im Mutterleib an. Jeder Frau, die erfährt, dass sie schwanger ist, kann somit schon etwas für die Zähne ihres Kindes tun.

Kariesschutz beginnt schon in der Schwangerschaft

Haben Sie gerade erfahren, dass Sie schwanger sind, so ist es wichtig, dass Sie ab diesem Zeitpunkt schon etwas für den Zahnschutz Ihres Kindes tun. Das können Sie beispielsweise mit einer richtigen Ernährung. Hier empfehlen sich die regelmäßige Zufuhr von entsprechenden Mineralien, wie Kalzium, Fluorid, Magnesium und Zink. Verzichten Sie auf Medikamente jeglicher Art. Gerne können Sie aber hierzu auch Ihren Frauenarzt bzw. kompetente Zahnärzte befragen. Zudem sollten Sie bedenken, dass auch Ihre Zähne und das Zahnfleisch in der Schwangerschaft überdurchschnittlich gefährdet sind. Dieses ist auf die hormonelle und ernährungsbedingte Umstellung zurückzuführen.

Ab wann soll der neue Erdenbürger zum Zahnarzt gehen?

Wenn Sie sich fragen, ab wann Sie mit Ihrem Neugeborenen zum Zahnarzt gehen sollen, so kann erwähnt werden – schon ab dem 1.Zahn. Meist ist das zwischen dem 6. und 12. Lebensmonat. Denn bereits ab diesem Zeitpunkt besteht Kariesgefahr, gerade weil am Anfang die Zahnpflege noch relativ schwierig ist. Hier können Sie zunächst die Zähne am Abend mit einem Wattestäbchen oder mit einer sehr kleinen Bürste sauber wischen. Ab 18 Monaten, hier wird sicherlich Ihr Kind schon, mehrere Zähne aufweisen, kann dann die Kinderzahnpasta dazukommen.

Bitte beachten Sie, dass Sie abends oder nachts Ihrem Kind auf keinen Fall irgendwelche Getränke geben, außer Wasser. Getränke, wie Saftschorlen, Kakao oder auch kalorienarme Getränke enthalten genügend Zucker, sodass schneller starke Zahnschäden verursacht werden können. Leider wird das aber von den Eltern unterschätzt, gerade wenn man unter Schlafmangel leidet.

Kann ich mein Kind mit Karieskeimen anstecken?

Sicherlich ist es richtig, dass der Karieskeim mit Übertragung von Außenstehenden zum Kind kommt. Doch ob es gerade die Eltern sind, ist fraglich und soll man deswegen auf einen engen Kontakt mit dem Kind verzichten? Das möchte wohl niemand oder? Doch leider lässt sich dieser Infektionsweg nicht vermeiden. Erhält das Kind nicht die Bakterien von Ihnen, so wird es vielleicht das Nachbarskind sein oder vom Geschwisterchen. Hier nützen noch so viele Vorsichtsmaßnahmen nichts, daher kann erwähnt werden, dass es viel wichtiger ist, wenn man dem Kind eine regelmäßige Pflege der Zähne bietet sowie eine entsprechende Ernährung.



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letzte Änderung: 13.08.2012