Da der Besuch in der Zahnarztpraxis auch in Zeiten der Corona-Pandemie unverzichtbar ist, steigt die Bedeutung eines gut geplanten Praxisbetriebs. Nur unter diesen Umständen sind Zahnärzte dazu in der Lage, ihre Tore geöffnet zu halten und alle Patienten, Angestellte und sich selbst vor Ansteckungen zu schützen. Doch worauf kommt es bei der Konzeption tatsächlich an? Wir werfen einen Blick auf drei essentielle Punkte.

Hygienemaßnahmen einhalten

Es ist der Natur der Sache geschuldet, dass die Hygiene innerhalb einer Zahnarztpraxis ohnehin höher angesiedelt ist als in anderen alltäglichen Situationen. Doch bereits der Kontakt an der Rezeption und die geringe körperliche Distanz während der Behandlung selbst stellen potenzielle Risiken dar. Umso wichtiger ist es, für perfekte Bedingungen in den Räumlichkeiten zu sorgen und damit wirksame Fürsorge zu signalisieren.

Beim Ein- und Austreten müssen alle Patienten ihre Hände desinfizieren. Dafür muss ausreichend viruzides Desinfektionsmittel zur Verfügung stehen. Außerdem empfehlen Experten, die Maskenpflicht streng durchzuhalten. Auf diese Weise kann das Risiko der Übertragung ansteckender Aerosole deutlich minimiert werden.

Bedeutung der viruziden Praxisreinigung

Aufgrund der kurzen Zeit seiner Existenz sind die wissenschaftlichen Studien zum neuartigen Coronavirus noch dünn gestreut. Doch nicht allein die Tröpfcheninfektion stellt ein Risiko im zwischenmenschlichen Kontakt dar. Auch Schmierinfektionen über verunreinigte Oberflächen bergen ein großes Risiko. Dem kann durch die viruzide Praxisreinigung entgegengewirkt werden. Spezialisten kümmern sich um die ausgiebige Reinigung der Praxis, um damit jegliches Restrisiko auszuräumen.

Da das Coronavirus mehrere Tage auf Oberflächen überleben kann und dabei weiter potenziell infektiös ist, stellt jeder unwissentlich infizierte Patient ein enormes Risiko dar. Die professionelle viruzide Reinigung sorgt dafür, dass bösartige Nachwirkungen vermieden werden können und dadurch ein vollkommen sicherer Betrieb bewahrt werden kann.

Stoßzeiten gezielt entlasten

Ausreichend Desinfektionsmittel allein reicht noch nicht aus, um die aktuell besonders strengen Vorschriften zu erfüllen. Zentral ist besonders ein ausreichender Abstand zwischen allen beteiligten Personen. Beim Empfang kann dies durch eine Plexiglasscheibe erreicht werden, welche einen zusätzlichen Schutz zwischen Angestellten und Patienten bietet.

Nicht denkbar sind in diesen Zeiten dicht besetzte Wartezimmer, in denen sogar diverse Zeitschriften sorglos durch alle Hände wandern. Im Sinne des Infektionsschutzes müssen alle haptischen Unterhaltungsmedien entfernt werden. Außerdem kann selbst bei größeren Räumen nur jeweils ein Patient dort Platz finden. Ziel ist es deshalb, über eine koordinierte Vergabe der Termine ein großes Andrängen zu vermeiden.

Wichtiger denn je ist die rasche Aufteilung der Patienten in die einzelnen Behandlungszimmer. So können bei mehreren Patienten alle Personen rechtzeitig separiert werden, ohne in direkten Kontakt zu kommen. Ein zusätzlicher Sitzplatz auf dem Flur bietet eine zusätzliche Ausweichmöglichkeit, falls Verzögerungen in den alltäglichen Betrieb eintreten sollten.

Keine garantierte Sicherheit

Selbst diese strengen Maßnahmen sind nicht dazu in der Lage, die oft gewünschte absolute Sicherheit zu garantieren. Doch wenn sie konsequent in die Tat umgesetzt werden und in der Praxis keine weiteren Lücken entstehen. Auf diese Weise sind verantwortungs- und qualitätsbewusste Zahnärzte auch in der aktuellen Situation dazu fähig, das Vertrauen zu bestätigen, welches ihre Patienten in sie setzen.

Bildnachweis: fernandozhiminaicela © pixabay.com

Inhalte bewerten
[Stimmen: 0 Durschnitt: 0]