Die richtige Zahnbürste zu finden, ist nicht so einfach

Die tägliche Zahnpflege ist ein absolutes Muss. Angesichts der Fülle an Zahnbürsten, Zahnpasta und anderen Produkten für die Mundhygiene ist sie heute auch ganz einfach. Jedenfalls scheint das auf den ersten Blick so. Tatsächlich aber ist es gerade die schiere Masse, die eine Auswahl schwierig macht.

Das gilt ganz besonders für Zahnbürsten, die es in unzähligen Formen, Härtegraden und Borsten gibt. Die Modellpalette reicht von der Handzahnbürste über die elektrische Schwingkopf- bis zur Ultraschallbürste. Doch welche ist die richtige und nach welchen Kriterien wählt man die passende Zahnbürste aus?

Keine Angst vorm Zahnarzt


Für eine wirkungsvolle Mundhygiene bedarf es keiner teuren Zahnbürste. Es kommt ausschließlich auf den Härtegrad, die Borsten und die richtige Putztechnik an. Wirklich hartnäckige Beläge können ohnehin nur durch eine professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt beseitigt werden. Angst vor dem Zahnarzt braucht heute auch niemand mehr zu haben.

In den meisten Zahnarztpraxen kommt modernste Technik zum Einsatz, die auch komplexe Behandlungen für den Patienten angenehm und weitgehend schmerzfrei macht. So haben mittlerweile Dentallaser den Bohrer ersetzt und der so gefürchtete Zahnabdruck erfolgt digital mithilfe eines Scanners.

Auf Hightech-Verfahren spezialisiert hat sich die Zahnarztpraxis Dr. Horvath in Jestetten am südlichen Rand des Schwarzwaldes. Neben der klinischen Tätigkeit engagiert sich das Team in der Forschung auf dem Gebiet der Hightech-Zahnmedizin in Kooperation mit internationalen Universitäten, Instituten und Firmen.

Der Fortschritt hat vor der Zahnbürste nicht Halt gemacht

Die Entwicklung moderner Technologien hat auch vor der Zahnbürste nicht Halt gemacht. Aus der Handzahnbürste ist die elektrische Zahnbürste entstanden. Die heutigen Modelle haben nichts mehr mit der ersten, 1954 vorgestellten elektrischen Zahnbürste zu tun. Sie war noch kabelgebunden und im Bad nicht gerade ungefährlich.

Moderne Modelle verfügen über einen Akku, der in einem Ständer mittels Induktion aufgeladen wird. Die Bürstenköpfe sind auswechselbar und unterscheiden sich in Rund- oder Rotationsbürstenkopf und Schallbürstenkopf. Der Rotationsbürstenkopf funktioniert wie ein Polierwerkzeug.

Die Schallzahnbürste schwingt in einer Frequenz bis 300 Hertz. Die Borsten reinigen die Zähne durch die hohe Frequenz. Hauptvorteil der elektrischen Zahnbürste ist nicht etwa ein einfacheres Putzen, sondern der im Vergleich zur Handzahnbürste kleinere Bürstenkopf, der mühelos bis in den letzten Mundwinkel gelangen kann.

Der richtige Härtegrad

Trotzdem entscheiden sich noch immer viele Menschen für die Handzahnbürste. Bei ihr kommt es in erster Linie auf die Borsten an. Weiche Borsten eignen sich für empfindliches Zahnfleisch, mittlere für normales und starke für besonders kräftiges Zahnfleisch. Je härter die Borsten, umso besser entfernen sie Plaque.

Wenn wegen des empfindlichen Zahnfleisches eine weiche Borstenart gewählt wird, muss entsprechend länger geputzt werden! Neben der normalen Zahnbürste gibt es inzwischen eine Reihe von Spezialbürsten, wie die Interdentalzahnbürste, mit der die Zahnzwischenräume besser erreicht werden.

Auf die Technik kommt es an

Egal ob elektrische, Hand- oder Spezialzahnbürste, ausschlaggebend für das Ergebnis ist immer die Putztechnik. Mindestens zweimal am Tag zwei Minuten ist Pflicht. Begonnen wird mit der oberen Zahnreihe von rechts nach links, zuerst die Außenflächen oben und unten. Danach folgen die Kauflächen der Backenzähne oben und unten. Und zum Schluss die Innenflächen in gleicher Reihenfolge. Die Borsten werden am Zahnfleischrand angesetzt und in einer vibrierenden oder kreisenden Bewegung geführt.

Bildnachweis: stevepb-Steve Buissinne/Pixabay.com

Zuletzt aktualisiert am 18. September 2022 von Cos Zahnärzte

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